Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Kriegsgewinne – Kriegsverluste

Verluste: Gedenktafel für die 80 im 1. Weltkrieg gefallenen Mitarbeiter der Firma Kienzle Uhren . Bild: Michael Kopp

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Familie

Die Produktion der Fa. sternplastic begann in einem Einfamilien-Reihenhaus.  Im Erdgeschoss des Anbaus befand sich die Werkstatt. Hier standen in den 60er Jahren vier  C4-Maschinen und  eine Allrounder des Spritzgußmaschinenherstellers Arburg.  Im Keller des Wohnhauses und im Erdgeschoß waren weitere Maschinen untergebracht. Im Vorgarten wurde Bohnen und Kartoffeln gepflanzt.

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Kienzle Uhren im Ersten Weltkrieg.

Fabrikgebäude der Fa. Kienzle Uhren, Abteilung Munition

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Lehrjahre

Die meisten jungen Menschen, die in den 30er und 40er Jahren in Schwenningen ins Berufsleben eintraten, verzichteten auf eine  berufliche Ausbildung und begannen in irgendeiner der Uhrenfabriken als angelernte Arbeiter.

Nicht so Irmentraut Kessler und Matthias Hellstern.

Irmentraut Kessler  machte eine kaufmännische Lehre. Matthias Hellstern aus Betra besuchte nach der Volksschule und einer Handelsschule von 1943 bis 1944  die Feintechnikschule in Schwenningen, um Elektromechaniker zu werden. (mehr …)

Die Gründer der Firma sternplastic

Die Gründer des Unternehmens sternplastic Irmentraut und Matthias Hellstern lernten sich im Winter 1946/ 47 in einem Tanzkurs der katholischen Jugend in Schwenningen kennen.

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Bevor 1951 geheiratet wurde, baute das junge Paar zusammen mit den Schwiegereltern Kessler ein Haus, wie das in Schwenningen üblich war. Auf eine Hochzeitsreise wurde verzichtet, dafür aber vom Hochzeitsgeld eine Drehmaschine gekauft, mit der die Oma Kessler anschließend für die Schwenninger Industrie Drehteile herstellte. (mehr …)

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