Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Der Arbeitskampf und die Medien

Der Arbeitskampf in der Metallindustrie war auch ein Konflikt, der in der Presse, im Radio und im Fernsehen stattfand.

Anzeige des Arbeitgeberverbandes im Arbeitskampf 1963

Anzeige des Arbeitgeberverbandes im Arbeitskampf 1963

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1963 – Anfang vom Ende der deutschen Uhrenindustrie ?

1963 war Vollbeschäftigung erreicht, das galt auch für die Uhrenindustrie. In Schwenningen arbeiteten bereits 1585 Gastarbeiter, dies entsprach  7,9 % der Beschäftigten und lag über dem baden-württembergischen Durchschnitt mit einem Anteil von 5,9 %.1  (mehr …)

  1. StAVS Chronik 799, NQ v. 23.4.1963 „Deutsche Wertarbeit“ von Enrico und Pedro. In Schwenningen zur Zeit 1585 ausländische Arbeiter/ Noch geht alles gut. []

Aussperrung und Ende des Arbeitskampfs 1963

Ankündigung der Aussperrung

Am 2. Mai informierten die Unternehmer der Schwenninger Betriebe ihre „arbeitswilligen“ Mitarbeiter  von der bevorstehenden Aussperrung, die am 5. Mai beginnen sollte.

50 Streikposten vor der Maschinenfabrik Gustav Strohm/ Bild: Erich Mayer

50 Streikposten vor der Maschinenfabrik Gustav Strohm/ Bild: Erich Mayer

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Arbeitskampf 1963: Der Streik

Der Streik in Schwenningen begann am Montag, dem 29. April 1963 um 0.00 Uhr.

Die Streikenden Gewerkschaftsmitglieder wurden aufgerufen sich in den Streiklokalen registrieren zu lassen. Diese waren am ersten Streiktag von 7 bis 9 Uhr, von 11 Bis 12 Uhr und von 14 Bis 18 Uhr geöffnet. In den Streiklokalen wurde auch das Streikgeld ausgezahlt.

Streiklokal "zum Bären" , Meldestelle für die Fa. Schlenker-Grusen

Streiklokal „zum Bären“ , Meldestelle für die Fa. Schlenker-Grusen

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Arbeitskampf 1963: Urabstimmung und Ankündigung

Die Urabstimmung

Am 18. 4. 1963 wurden die Schwenninger Arbeitnehmer zur Urabstimmung aufgerufen. „Bist Du bereit, zur Verhinderung des von den Arbeitgebern geforderten Lohnstops bis zum31. Juli 1963 und für die Durchsetzung unserer achtprozentigen Lohnforderung mit allen gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen einschließlich der Arbeitsniederlegung einzutreten?“

Anzeige zur Urabstimmung

Abb. 1: Anzeige zur Urabstimmung

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