Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

„Kiss Kiss von Mauthe – Der freundliche Kissenwecker. Weckt nur den, der aufstehen muss. Lässt den anderen schlafen.“

Mauthe kiss-kiss electronic

Mauthe kiss-kiss electronic

Der Kiss-Kiss-Wecker, das neue Produkt von Mauthe wurde von der Ponder AG Basel entwickelt. Den Auftrag gab die GfU, das Unternehmen von Dieter Reiber.1  Das zu entwickelnde Produkt sollte  „Lokomotive“ des zukünftigen Wecker-Programms der Firma Mauthe werden.

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  1. Mauthe-Archiv Pfänder Kiss Kiss P 13 I []

Der Photo-Porst-Manager Dieter Reiber sollte die trostlose Lage der Uhrenfabrik Mauthe zum besseren wenden

Die Uhrenfabrik Mauthe in Schwenningen gehörte neben der Uhrenfabrik  Kienzle Schwenningen zu den ältesten Großuhrenfabriken weltweit und galt, mit in ihren besten Zeiten rund  1500 Beschäftigten1 , lange als drittgrößte deutsche Uhrenfabrik. Mauthe- Produkte wurden weltweit vertrieben. (mehr …)

  1. Die Höchstzahl an Beschäftigten wurde im 2. Weltkrieg aufgrund der Kriegswirtschaft erreicht. Vgl. Belegschaftszahlen, Mauthearchiv []

Vom Niedergang der Uhrenindustrie. Strukturwandel in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

1957 zählte die Deutsche Uhrenindustrie 36 156 Beschäftigten, der Höchststand in ihrer Geschichte1 . Innerhalb der westdeutschen Wirtschaft war die Uhrenindustrie aber nur ein kleiner Wirtschaftszweig mit einem Anteil von 0,6 %2 . (mehr …)

  1. Stadtarchiv Villingen-Schwenningen SAVS 4.9/863 Jahresbericht 1962 des Verbandes der deutschen Uhrenindustrie, gez. Schwenker, Bad Godesberg, den 18.Mai 1963, S. 7 []
  2. a.a.O.  Hans Schwenker, Die Deutsche Uhrenindustrie/ Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Uhrenindustrie. Aus: La Suisse Horlogere, la Chaux de Fonds, Nr. 40 v. 13.10.1960 []
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