Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Wirtschaftsforscher rechnen mit Firmensterben im Kleinuhrenbereich

Wie steigert man die Nachfrage, wenn der Markt gesättigt ist?

Das DIVO-Institut untersuchte den Kleinuhren- sowie den Großuhrenmarkt. Bei den Kleinuhren kam das Institut bei der Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit zu folgenden Ergebnissen1 . (mehr …)

  1. SAVS 4.9-449 Positive und negative Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Uhrenindustrie, speziell der mittleren und kleinen Unternehmen dieser Branche – Kleinuhren []

DIVO-Institut: Die Lage der deutschen Uhrenindustrie

Bereits Mitte der 60er Jahre kam es in der Kleinuhrenindustrie zu Absatzeinbrüchen. Sättigungserscheinungen machten sich bemerkbar. Am 1. Dezember 1967 erhielt das Frankfurter DIVO-Institut für Wirtschaftsforschung, Sozialforschung und angewandte Mathematik deshalb den Auftrag für eine „gruppenwirtschaftliche Untersuchung in der Uhrenindustrie“1 .
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  1. Der Spiegel v. 01.09.1969 „Marktforschung/DIVO .Zukunft verborgen. Das „Deutsche Institut für Volksumfragen“ (Divo) in Frankfurt war berühmt wegen seiner exakten Prognosen. Es prophezeite Bundestagswahlergebnisse mit 0,4 Prozent Abweichung, sagte die Edel-Freßwelle voraus und kündigte westdeutschen Wirtschaftskapitänen neue Trends an…Zum Herbst dieses Jahres muß das einst führende Marktforschungsunternehmen der Bundesrepublik seinen gesamten Interviewer-Stab von über 600 Mitarbeitern aufgeben. Noch vor acht Jahren war die Frankfurter Firma — sie erhielt nach dem Kriege von der US-Militärregierung die ersten Aufträge — „tonangebend auf dem Gebiet der Konsumgüter- und Mediaforschung“…Bereits 1955 war Divo lexikonreif: Der Große Brockhaus registrierte das Institut als „führendes“ Marktforschungsunternehmen.“ S. 51 f []

Das Ende des Kiss Kiss – Projekts

„Die Zielsetzung für die Gesamtaktion P 13 (Kiss Kiss)“1  war „der Absatz von 100 000 batterie-betriebenen sowie 50 000 mechanischen P13 im Bundesgebiet und in der Schweiz zwischen 1.10. 1974 und 31.12. 1974.“ Schnell wurde deutlich, dass dieses Ziel nicht erreicht werden konnte. Die georderten Wecker kamen wieder zurück.

 

Beim Kiss Kiss electronic zählte die Stunde nur 48 Minuten

Was niemand auffiel: Beim Kiss Kiss electronic zählte die Stunde nur 48 Minuten

Zifferblatt des Kiss KIss Weckers mit mechanischem Werk

Zifferblatt des Kiss KIss Weckers mit mechanischem Werk

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  1. Mauthe-Archiv Kiss Kiss II Nr. 20 Die Marketingplanung []

Kiss Kiss: Ein mutiger Manager setzte alles auf eine Karte?

Voraussetzung für die neue Ausrichtung der Firma Mauthe war eine neue modernere Unternehmenskonzeption, die die GfU des Dieter Reiber verordnete. Der Produktionsbereich wurde gestrafft und sollte sich nur noch auf wenige „rentabel zu produzierende Modelle konzentrieren“.

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„Kiss Kiss von Mauthe – Der freundliche Kissenwecker. Weckt nur den, der aufstehen muss. Lässt den anderen schlafen.“

Mauthe kiss-kiss electronic

Mauthe kiss-kiss electronic

Der Kiss-Kiss-Wecker, das neue Produkt von Mauthe wurde von der Ponder AG Basel entwickelt. Den Auftrag gab die GfU, das Unternehmen von Dieter Reiber.1  Das zu entwickelnde Produkt sollte  „Lokomotive“ des zukünftigen Wecker-Programms der Firma Mauthe werden.

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  1. Mauthe-Archiv Pfänder Kiss Kiss P 13 I []
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