Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Das Ende eines traditionsreichen Familienbetriebs

Friedrich Mauthe der Firmengründer mit Ehefrau und Tochter

Friedrich Mauthe, der Gründer der Uhrenfabrik Mauthe, (1822-1884) mit Ehefrau Marie Mauthe geb. Kienzle (1823-1874) und Tochter Marie Spek geb. Mauthe (1848-1921) Stadtarchiv Villingen-Schwenningen

Wer war schuld an der Mauthe-Pleite?

Ende Oktober 1975 stellte man die Frage nach der Schuld am Untergang. Schuld war der Chef der Landeskreditbank, der den zinsgünstigen Kredit verweigerte, schuld waren die Gesellschafter, die die versprochene Million nicht herausrückten, schuld war der Konkursverwalter, der die Bezahlung seiner Rechnung mit Gerichtsbeschluss erzwang. (mehr …)

Hoffnung auf ein Wunder

Der Sanierungsexperte – 1973/74

Der Bericht der Geschäftsführung über das vergangene Geschäftsjahr 1972 zählte die gleichen wirtschaftlichen Probleme auf, wie in den Jahren zuvor: (mehr …)

Soll Mauthe liquidiert werden?

1973 Wechsel innerhalb der Geschäftsführung

Am 11. Dezember 1972 fand eine außerordentliche Gesellschafterversammlung im Hotel Ketterer in Villingen statt. Die Situation innerhalb der Leitung des Unternehmens hatte sich verändert. (mehr …)

Die Uhrenfabrik Mauthe in der Uhrenkrise

Das Ende der Hochkonjunktur 1970

1965 feierte die Stadt Schwenningen das Jubiläum 200 Jahre Schwenninger Uhren. Die Probleme der Schwenninger Uhrenindustrie waren bei diesem Ereignis nicht mehr zu ignorieren, wenn sie auch nicht so recht in die allgemeine Jubelstimmung und die Wachstumseuphorie der 60er Jahre passen wollten. (mehr …)

Mauthe: Was geschieht mit den Beschäftigten?

Was geschieht mit den Beschäftigten?

Bereits am 27.Juni 1975 wurde eine Betriebsvereinbarung beschlossen, welche die Abfindungen für die Mitarbeiter festlegte, die im Laufe des Vergleichsverfahrens ihren Arbeitsplatz verlieren sollten. (mehr …)

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