Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Kategorie: Uhrenfabrik Kienzle

Kienzle: Umstellung auf moderne Technologien

1975 hatte Kienzle noch Umsatzeinbußen von 16 % hinnehmen müssen, 1976 lief das Unternehmen wieder auf vollen Touren, die Kurzarbeit war vorbei, es gab Vollbeschäftigung.1  (mehr …)

  1. StAVS 4.9-29. SWP 13.8.1976, Auf vollen Touren, Kienzle-Uhrenfabriken sind auf Monate hinaus voll beschäftigt. []

Alfred Kreidler und die Medien

Im September 1974 präsentierte Kienzle mit „Chronoquarz“ ein elektronisches Uhrwerk für Autouhren zu angeblich erschwinglichem Preis. (mehr …)

Die Staatsbürgschaft

In der Uhrenregion war die Botschaft, man müsse Menschen entlassen, damit die Unternehmen erhalten bleiben können, nicht zu vermitteln, und dass dieser Prozess auch noch mit Steuergeldern unterstützt werden sollte, schon gar nicht. (mehr …)

Das Korea-Projekt

I976 gingen die Kündigungen weiter. Rund 250 bis 280 Mitarbeiter von 1381 sollten über das Jahr verteilt ihren Arbeitsplatz verlieren.1

Demonstration der Kienzle-Belegscht am 11. März 1976 (Stadtarchiv Villingen-Schwenningen)

Demonstration der Kienzle-Belegschaft am 11. März 1976 (Stadtarchiv Villingen-Schwenningen)

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  1. StAVS 4.9-29, SWP 16.1.1976. Schrumpfungsprozess bei Kienzle-Uhren geht auch 1976 weiter. 250 Kündigungen? Unternehmen erwartet Umsatzausweitung und höhere Exporte. Siehe auch BZ 16.1.1976. 250 bis 280 Entlassungen noch in diesem Jahr. Der Schrumpfungsprozess bei der Uhrenfabrik Kienzle geht weiter. Warum verkauft Kreidler nicht an den Schweizer Konzern ‚Ebauches SA‘? []

Kienzle braucht neue Männer

Wechsel der Führungsmannschaft

Mitte März 1975 tauschte Alfred Kreidler die Geschäftsführung bei Kienzle komplett aus. Zur Vorstellung der neuen Männer kam Alfred Kreidler selbst nach Schwenningen.1 (mehr …)

  1. StAVS 4.9-29 Stgt.Ztg. v. 14.3. 1975 Kreidler trennt sich bei Kienzle-Uhren von allen Geschäftsführern []
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