Sozialgeschichte der Uhrenindustrie

Kienzle Apparate – Bedeutung für die Region

1970 hatte Kienzle nochmals kräftig erweitert. Das Apparate-Werk an der Sommertshauser Halde und ein neues Schulungs- und Verwaltungsgebäude wurden bezogen.1

Kienzle Apparate, Werk Sommertshauser Halde

Kienzle Apparate, Werk Sommertshauser Halde/ StAVS

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  1. Vgl. StAVS Chronik 7535, Schwabo v. 20.8.1970,  Bedeutsamste Erweiterung seit der Gründung []

Kienzle Apparate – eine neue Unternehmensstrategie

In der Betriebsversammlung am 29.11.1961 wies Jochen Kienzle auf das erfolgreiche Büromaschinenprogramm des Unternehmens hin und stellte aber gleichzeitig fest, dass die stürmische Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik nachlasse. Die Kostenfrage werde für den Betrieb immer wichtiger.1

Büromaschinenfertigung (Bild: StAVS)

Büromaschinenfertigung (Bild: StAVS)

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  1. Kienzle-Blätter Nr. 5 1961,  S. 11 ff []

Kienzle Apparate – 50er und 60er Jahre

50er und 60er Jahre – Aufbau des Unternehmens

Die Büromaschinenindustrie  war vor 1945 in Thüringen und Sachsen angesiedelt. Es gelang, den Buchungsmaschinen-Konstrukteur Lorenz Maier und den Verkaufsdirektor des sächsischen Büromaschinenherstellers Wanderer Continental, Karl Hueg,  nach Villingen zu holen und mit dem erfolgreichen Unternehmenszweig Büromaschinen zu beginnen.

Kienzle Buchungsautomat Klasse 200 (Bild StAVS)

Kienzle Buchungsautomat Klasse 200 (Bild StAVS)

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Kienzle Apparate – Chronik eines Niedergangs

Erinnerungen und Erforschung

Es ist in Villingen-Schwenningen auch heute noch unmöglich, wenn man einem bestimmten Altersjahrgang angehört, niemanden zu kennen, der einmal bei Kienzle-Apparate beschäftigt war.  Die Erfahrungen der Ehemaligen sind natürlich von der Persönlichkeit, den Lebensgeschichten und den Einstellungen der jeweiligen Person abhängig.

Ehemalige Uhrenfabrik Werner, Fabrikgebäude am Benediktinerring in Villingen.

Ehemalige Uhrenfabrik Werner, Fabrikgebäude am Benediktinerring in Villingen. (Bild StAVS)

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Gemeinsame Stadt – gemeinsame Tarifpolitik!

Durch die Neuorganisation des Verbands der Deutschen Uhrenindustrie 1968 wurden Überlegungen angestellt, „die Tarifpolitik des Uhrenverbandes neu zu durchdenken und zu versuchen für unsere Industrie die Lohnintensität berücksichtigende Tarifabschlüsse zu erzielen.“1

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Gebauer, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Uhrenindustrie Martin Grüner und Bürgermeister Max Müller v.l.n.r. (Bild StAVS)

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Gebauer, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Uhrenindustrie Martin Grüner und Bürgermeister Max Müller v.l.n.r., 1970 auf der Hannover Messe (Bild StAVS)

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  1. StAVS 4.9-1469, Verband der deutschen Uhrenindustrie, Niederschrift über die Sitzung der Mitglieder des Beirats aus Württ.-Hohenzollern vom 17.7.1968, S. 1 []
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